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Weston - Vier Generationen


    
Brett Weston (1911 - 1993)
Brett Weston war der zweite der vier Söhne des Fotografen Edward Weston. Er beginnt im Jahr 1925 mit der Fotografie. Bereits 1927 zeigt er seine Bilder öffentlich. Mit 17 Jahren stellt er auf der internationalen Ausstellung „Film- und Foto” in Deutschland aus. 1932 hat er im De Young Museum in San Francisco seine erste Einzelausstellung.
Westons frühe Fotos aus den 1920er Jahren spiegeln ein intuitives und anspruchsvolles Abstraktionsgefühl wider. Anfang der 1930er Jahre beginnt er, die Dünen in Oceano/Kalifornien zu fotografieren. In den 1950er bis 1970er Jahren verändert sich sein Stil enorm. Fortan sind kontrastreiche, abstrakte Bilder kennzeichnend. Die Motive ähneln den Themen aus der Frühzeit: Pflanzenblätter, verknotete Wurzeln und verworrener Seetang. Er konzentriert sich hauptsächlich auf Nahaufnahmen und abstrakte Details. Die Bilder zeigen seine Vorliebe für einen hohen Kontrast, der die Motive zur reinen Form werden lässt. Brett Westons lebenslange Begeisterung für die Fotografie ließen ein Werk entstehen, das mit dem seines Vaters vergleichbar ist. Es gibt nur wenige weitere Beiträge zur zeitgenössischen Fotografie auf diesem Niveau. 1929 zieht er nach Carmel/Kalifornien, wo die Felsen und Bäume des nahen Point Lobos seine Motive werden. Ab 1936 schafft Weston eine Serie von Akten und Fotos von Sanddünen in Oceano. Diese Fotografien zählen zu seinen schönsten Werken.
Mit anderen bekannten Fotografen gründet Weston 1932 die Gruppe f/64. 1936 erhält er als erster Fotograf ein Guggenheim-Stipendium für experimentelle Arbeiten. Es folgen zwei Jahre intensiver Fotoarbeiten im Westen und Südwesten der USA. Die 1947 diagnostizierte Parkinson-Krankheit beendet sein Schaffen.
Edward Weston gilt bis heute als einer der innovativsten und einflussreichsten amerikanischen Fotografen.
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