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N-akt
Rückblick
N-akt in den Kuns(t)räumen... grenzenlos Der nackte menschliche Körper ist ein Faszinosum – in jeglicher Hinsicht. Seine Darstellung ist so alt wie die Kunst selbst. Bereits in der Ur- und Frühgeschichte wurden Frauenakte graviert oder geformt, wie die Venusfigurinen aus der Frühzeit des Menschen zeigen. Im antiken Griechenland wurde der Körper idealisiert und in einem übersteigerten Schönheitsideal dargestellt
Die frühchristliche und mittelalterliche Kunst verdrängte den nackten Körper weitgehend aus der Darstellung. In der Renaissance, der Wiedergeburt der Antike, jedoch wurden profane, mythologische und christliche Themen durch idealisierte nackte menschliche Körper illustriert. Aktstudien wurden essentieller Teil der künstlerischen Ausbildung. Seit dem 19. Jahrhundert ist die Beschränkung auf bestimmte Motive aufgehoben. Im Mittelpunkt steht nun ein realer Mensch, der direkt aus dem Leben gegriffen ist. Die Darstellung von Wahrhaftigkeit beginnt. Bis heute hat der Akt nicht an Brisanz und Aktualität verloren. Auf Künstler aller Gattungen übt er eine große Anziehungskraft aus. Mit der Ausstellung „N-akt“ wollen die Kuns(t)räume grenzenlos zeigen, wie es den Kunstschaffenden immer wieder gelingt und gelang, den menschlichen Körper in neuer Sichtweise zu zeigen.
Realisiert wird die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Galerie Wildner in Passau. Auch das Dachgeschoss widmet sich dem Thema „Akt“. Hier präsentieren in der Galerie vertretene oder ihr nahestehende Künstler ihre Werke.
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