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Die zeitgenössische Kunst aus Georgien verbindeTradition und Aufbruch. Geprägt von der bewegten Geschichte des Landes zwischen Europa und Asien, entwickeln junge Künstlerinnen und Künstler eine Bildsprache, die zugleich poetisch, experimentell und gesellschaftlich reflektiert ist. Ihre Werke erzählen von Erinnerung und Identität, von urbanem Wandel und der Suche nach persönlicher Freiheit.
Bereits im 20. Jahrhundert entstand in Tiflis eine lebendige Kunstszene, die trotz sowjetischer
Restriktionen eigenständige Ausdrucksformen bewahrte. Nach der Unabhängigkeit Georgiens
gewann die Kunst neue Freiheit und internationale Sichtbarkeit. Besonders die jüngere Generation verbindet klassische Malerei mit zeitgenössischen Einflüssen und experimentellen Techniken.
Eine wichtige Rolle spielt dabei die Tbilisi State Academy of Arts, die seit ihrer Gründung Künstlergenerationen geprägt hat. Sie gilt bis heute als bedeutendes Zentrum künstlerischer Ausbildung im Kaukasus.
Auch wenn finanzielle Nöte und politische Eingriffe
es den Kunstschatffenden aktuell nicht
einfach machen, gehen sie selbstbewusst ihrer Arbeit nach. Die Ausstellung in den Kuns(t)räumen eröffnet einen Einblick in diese dynamische Szene – in eine Kunst, die tief in der georgischen Kultur verwurzelt ist und zugleich einen offenen Blick auf die Gegenwart richtet.
Alle Teilnehmer der Ausstellung sind Absolventen der Kunstakademie Tifflis. Unter den Ausstellenden sind auch David Alexidze, Professor für Malerei, und Mariam Shakarashvili, Dozentin an der Kunstakademien. Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit
mit der Galerie Hampel in Schwetzingen statt.

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